Lungendiagnostik

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Lungenperfusion

Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig, der Patient muss nicht nüchtern sein. Nach i. v. Injektion eines radioaktiv markierten Albumin-Makroaggregates werden Aufnahmen von ventral und dorsal sowie eine tomographische (SPECT-) Aufnahme generiert.

Die Durchblutung beider Lungenflügel kann jederzeit, auch nachts im Rahmen der Rufbereitschaft (1-2 h nach Anmeldung) untersucht werden. In erster Linie wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit (negativ prädiktiver Wert > 90 %) eine Lungenembolie ausgeschlossen. Vor chirurgischen Eingriffen dient diese Untersuchung mittels Semiquantifizierung der verschiedenen Etagen der Bestimmung der postoperativ zu erwartenden Lungenfunktion (FEV1).

Lungenventilation

Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig, der Patient muss nicht nüchtern sein. Auch beatmete Patienten können untersucht werden.

Nach Inhalation von Tc-99m-Technegas (1 min) erfolgt eine 1minütige Aufnahme. Beurteilt werden beide Lungenflügel bezüglich ihres Ventilationsmusters. Diese Untersuchung erfolgt häufig bei Nachweis eines keilförmigen Perfusionsdefektes zum Ausschluss/Nachweis einer akuten Lungenembolie. Sie kann aber auch zur Vorhersage der postoperativ zu erwartenden Lungenfunktion herangezogen werden.

Lungenclearance

Unterschieden werden die mukoziliäre Clearance zur Untersuchung der Reinigungsfunktion der Zilien bis zur 19. Bronchialgeneration und die alveoläre Clearance zur Untersuchung der alveolären Reinigung. Beide Untersuchungen werden in unserer Klinik vorgehalten und bedürfen keiner speziellen Vorbereitung.

Bronchialkarzinom

Differenzierung des pulmonalen Rundherdes, Lymphknotenstaging und Staging (vor/nach Therapie), Rezidivnachweis beim NSCLC und SCLC mittels PET/CT.

Links

Weiterführende Informationen der DGN (Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.)