Durchblutungsstörungen

Sie befinden sich hier:

Lungenszintigraphie

Bei der Lungenszintigraphie können verschiedene Teilfunktionen wie Durchblutung, Belüftung und Reinigung der Lunge untersucht werden.

"Statische" Nierenszintigraphie

Wird die Frage gestellt, ob das Nierengewebe überall gleichmäßig gut funktioniert und/oder,  ob narbige Veränderungen im Gewebe vorliegen, kann die nuklearmedizinische Untersuchung auch als sogenannte statische Nierenszintigraphie durchgeführt werden. Dabei wird eine schwach radioaktive Substanz intravenös gegeben (Tc-99m-DMSA), die sich in den funktionierenden Nierenzellen anreichert. Nach 6 h wird dann eine Aufnahme der Niere aus verschiedenen Sichten durchgeführt, die einen genauen Aufschluss über die Funktion der jeweiligen Nierenanteile erlaubt.

Warum werden diese Untersuchungen durchgeführt?

Mit Hilfe der Myokardszintigraphie wird die Durchblutung des Herzmuskels untersucht. Einschränkungen der Herzmuskeldurchblutung können u. a. durch eine Erkrankung der Herzkranzgefäße verursacht sein (Koronare Herzkrankheit, KHK) und zum Herzinfarkt führen. Auch Herzrhythmusstörungen können durch eine Durchblutungsstörung verursacht sein.

Im gleichen Zuge wird auch die Pumpleistung des Herzens untersucht. Eine verminderte Pumpleistung kann zu Leistungsschwäche führen. Ursache einer verminderten Pumpleistung kann u. a. eine KHK oder eine Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie) sein.

Was sollten Sie beachten?

Vor der Belastungsuntersuchung müssen bestimmte Medikamente 12-24 h pausiert werden (ß-Blocker, Calcium-Antagonisten, Nitrate). Falls Sie unsicher sind, ob und welche Medikamente Sie absetzen sollen, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder rufen Sie uns an (t: +49 30 450 557 120).