Nuklearmedizinische Untersuchungen an der Klinik für Nuklearmedizin

Nuklearmedizinische Untersuchungen umfassen ein breites Spektrum. Denn sie kommen sowohl bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, bei Problemen von Schilddrüsen oder bei Durchblutungsstörungen zum Einsatz.

Das Team der Klinik für Nuklearmedizin in Berlin ist sowohl auf ambulante und stationäre Behandlungen als auch auf ambulante Untersuchungen wie PET/CT spezialisiert.

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Übersicht über nuklearmedizinische Untersuchungen

Die Nuklearmedizin ist ein sehr interdisziplinäres Fachgebiet, das eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Untersuchungen und Behandlungsmethoden anbietet: So kommt bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eine nuklearmedizinische Schmerztherapie in Frage, während nuklearmedizinische PET/CT-Untersuchungen bei verschiedenen onkologischen, neurologischen und kardiologischen Fragestellungen zum Einsatz kommen.

Die Klinik für Nuklearmedizin in Berlin ist sowohl auf ambulante Untersuchungen als auch auf ambulante und stationäre Behandlungen spezialisiert. Das ambulante Untersuchungsspektrum enthält verschiedene Formen der Szintigraphie als auch die nuklearmedizinische Blutdiagnostik und PET/CT-Untersuchungen nach neusten Standards. Radiosynoviorthese, die Zevalintherapie und die palliative Schmerztherapie werden als ambulante Behandlungen durchgeführt.
Zum stationären Behandlungsspektrum auf dem Campus Virchow-Klinikum (CVK) zählen die Radioiodtherapie, die Radio-Peptid-Rezeptor-Therapie, die Selektive Intraarterielle Radiotherapie (SIRT) und die MIBG-Therapie.

Wie Nuklearmedizin funktioniert

Auch wenn der Name "Nuklearmedizin" zunächst erschreckend klingen mag – dahinter verbergen sich medizinisch-wissenschaftliche Methoden, die helfen, Stoffwechselprozesse präzise darzustellen. Im Grunde funktioniert Nuklearmedizin recht einfach: Ähnlich wie bei einer Röntgenaufnahme wird der Körper abgebildet. Der Unterschied zu einer Röntgenaufnahme ist, dass vorher eine Dosis schwach radioaktiver Stoffe in die Armvene gespritzt wird. Und das nuklearmedizinische Bild erst gemacht werden kann, sobald sich diese Stoffe, Nuklide genannt, im Körper verteilt haben. Dem entsprechend dauern nuklearmedizinische Untersuchungen etwas länger: zwischen 20 Minuten bis zu 6 Stunden.

Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Gefühlsstörungen treten bei nuklearmedizinischen Untersuchungen nicht auf, da die Mengen dieser Nuklide sehr gering sind. Bis auf den Nadelstich für die Injektion entstehen keine Schmerzen.

Der Vorteil der nuklearmedizinischen Untersuchungsmethode liegt darin, dass sie sehr detaillierte Bilder liefert. So können verschiedenste Krankheitsursachen frühzeitig erkannt werden.