Szintigraphie des Verdauungssystems

Speiseröhre/Magen/Darm

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Verdauungssystem

Bei einigen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, z.B. Kollagenosen, kann es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit der Speiseröhre kommen, was sich u.a. durch Schluckbeschwerden bemerkbar machen kann. Eine andere Erkrankung, die mit einer Passagestörung des oberen Verdauungstraktes einhergeht, ist das "Dumping-Syndrom". Hierbei kommt es zu einer beschleunigten Entleerung der Nahrung aus dem Magen in den Dünndarm. Das "Dumping-Syndrom" tritt gelegentlich nach operativen Eingriffen am Verdauungsapparat auf. Um die Funktionstüchtigkeit der Speiseröhre bzw. des Magens zu untersuchen kann eine Szintigraphie der Speiseröhre oder des Magens notwendig sein.

Für diese Untersuchung müssen Sie nüchtern sein. Sie sollten auch am Vorabend keinen Alkohol getrunken haben. Zigaretten sind ebenfalls am Untersuchungstag nicht erlaubt. Medikamente, welche die Magen-Darm Passage beeinflussen, sollten möglichst erst nach Beendigung der Untersuchung eingenommen werden. Ggf. werden Sie dazu aufgefordert, einen Joghurt und ein gekochtes Ei mitzubringen. In der Regel erhalten Sie eine schwach radioaktive, flüssige oder halbfeste Mahlzeit während Sie vor einer Kamera sitzen. Diese Kamera verfolgt den Weg der Testmahlzeit über Speiseröhre, Magen und evtl. auch Darm. Somit können Passagestörungen erkannt werden. Die Untersuchung der Speiseröhre dauert 10 min. Die Magenuntersuchung ist mit etwa 30 min etwas länger, kann jedoch bei schweren Störungen bis zu 2 h dauern.