Radioiodtherapie

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Hyperthyreose und Struma

Die Radiojodtherapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen dient zur schonenden Beseitigung einer Überfunktion bei Autonomie und Morbus Basedow. Oft kann sie auch zur Verkleinerung einer vergrößerten Schilddrüse (Struma) eingesetzt werden.

Die Wartezeit für eine Radiojodtherapie liegt bei ca. 4 Wochen. Patienten können sich direkt zu einem Vorgespräch mit Ihren Unterlagen in der Schilddrüsensprechstunde anmelden (030/450-527113). Im Regelfall ist eine Vorstellung innerhalb weniger Tage möglich.

Therapie bösartiger Schilddrüsentumore

Die Radiojodtherapie bei bösartigen Schilddrüsenerkrankungen dient nach der operativen Entfernung der Schilddrüse dazu, eventuell versprengtes gutartiges Schilddrüsenrestgewebe sowie speichernde Tochterabsiedlungen (Metastasen) in den Lymphdrüsen oder z.B. in der Lunge oder in den Knochen zu behandeln.

In der Regel ist zur Vorbereitung eine Medikamentenpause bezüglich der Schilddrüsenhormone (keine Einnahme von Thyroxin) von 4-6 Wochen erforderlich. Alternativ kann die Jodaufnahme der Schilddrüse auch durch Gabe von rekombinantem humanen TSH (rhTSH) gesteigert werden. Hierzu erhalten Sie an den zwei Tagen vor der Radiojodtherapie eine Spritze in den Muskel.

Nach der erfolgreichen Therapie erhalten Sie zum Ausgleich der Schilddrüsenunterfunktion individuell angepaßte Einstellung mit dem Schilddrüsenhormon L-Thyroxin. Ambulante Nachsorgetermine können dann ebenfalls in der Schilddrüsensprechstunde (t: +49 30 450 527 113) wahrgenommen werden.

In der Regel ist bei Patienten mit bösartigen Schilddrüsenerkrankungen eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Radiojodtherapie

Auf den folgenden Seiten finden Sie nähere Informationen zum Ablauf der Radiojodtherapie einer gut- oder bösartigen Schilddrüsenerkrankung.