Geschichte der Nuklearmedizin am Campus Benjamin Franklin

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Nuklearmedizin am Campus Benjamin Franklin

Die nuklearmedizinischen Abteilungen der Inneren Medizin (Funktionsdiagnostik-Professor Dr. Karl Oeff) und der Radiologie (Lokalisationsdiagnostik-Professor Dr. Heinz Oeser) bestanden bereits im Universitätsklinikum Westend und wurden 1969 nach Eröffnung des neuen Klinikums der Freien Universität Berlin nach Steglitz verlagert.

Die Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Steglitz war 1969 mit den technisch modernsten Geräten zur Funktions- und Lokalisationsdiagnostik sowie einer 16 Bettenstation zur Behandlung mit offenen radioaktiven Verbindungen und einer damals beispielhaften Abklinganlage ausgestattet und gehörte zu den modernsten nuklearmedizinischen Abteilungen der Bundesrepublik Deutschland.

Der Bereich Medizinphysik wurde von 1970 bis 1981 von Professor Dr. Alexander Kaul (später Leiter des Bundesamtes für Strahlenschutz) und danach von Dr. Benno Herzberg geleitet. Auch der Aufbau einer Inkorporationsmeßstelle für das Land Berlin (West) erfolgte in diesen Jahren durch Professor Dr. Peter Koeppe. Nach 1989 wurde das Regionale Strahlenschutzzentrum für Berlin und Brandenburg am Universitätsklinikum Steglitz gegründet.

Die Radiochemie (Professor Dr. Harald Meinhold) wurde flächenmäßig und technisch großzügig ausgestattet und stellte externen Forschergruppen experimentelle Gästelaboratorien zur Verfügung.

Nach dem Ausscheiden von Professor Dr. Heinz Oeser wurde von 1977 bis 1987 die nuklearmedizinische Abteilung von Professor Dr. Karl Oeff geleitet. Danach hatte Professor Dr. Klaus Koppenhagen bis 1999 die kommissarische Leitung unter der Geschäftsführung der Direktoren der Klinik für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie, Professor Dr. Helmut Ernst und Professor Dr. Karl-Jürgen Wolf, übernommen.

Kurz nach Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West wurde am 30. Mai 1990 durch Professor Dr. Klaus Koppenhagen im Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU Berlin zusammen mit nuklearmedizinisch und naturwissenschaftlich tätigen Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg und Berlin die Fachgesellschaft "Berlin Brandenburgische Gesellschaft für Nuklearmedizin (BBGN)" gegründet.

Das 2006 gegründete Ambulante Gesundheitszentrum der Charité betreut am CBF sowohl stationäre als auch ambulante Patienten.

Seit dem 1. März 2009 ist Professor Dr. Winfried Brenner Ärztlicher Direktor der Klinik für Nuklearmedizin an den Standorten Mitte und Virchow-Klinikum sowie Fachlicher Leiter der Nuklearmedizin der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an den Standorten Mitte, Virchow-Klinikum und Benjamin Franklin.