Geschichte der Nuklearmedizin am Campus Virchow-Klinikum

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Mitte der 60er Jahre - 1986

Gründung der Abteilung für Strahlentherapie und Nuklearmedizin im städtischen Rudolf Virchow Krankenhaus unter Leitung von Professor Schumacher mit der heute noch bestehenden  Radionuklidstation, die damals 44 Betten umfasste. Neben Radiojodtherapien wurden Gold-Seed-Imlantationen sowie Cobalt-60 Moulagen, z.B. bei fortgeschrittenem Mammakarzinom durchgeführt.

1987

Umwandlung in das UKRV (Universitätsklinikum Rudolf Virchow der FU Berlin) und Übernahme der Klinikleitung durch Professor Dr. med. Roland Felix. Die Klinik umfasste nun, neben der Strahlenheilkunde und der  Nuklearmedizin, nun auch die Radiologie und zählt damit zu einer der größten fachübergreifenden Kliniken Europas, die sich die positiven Effekte von Strahlung für diagnostische und therapeutische Zwecke zunutze macht.

1987 - 2009

Nach der Wende wurde die Fusion der beiden großen Universitätskliniken Berlins vorangetrieben und 1997 zur Charité mit den Standorten Campus Mitte und Campus Virchow-Klinikum zusammengeschlossen, beide nun zur Humboldt-Universität gehörig.

1996 erfolgte die Einrichtung einer PET-Kamera (Positronenemissionstomographie), welches bereits 2005 durch ein modernes PET/CT zur Hybid-Bildgebung ersetzt werden konnte.

Im Jahre 2006 übernahm Professor Dr. med. Bernd Hamm die Leitung der Abteilung für Radiologie am CVK und wurde gleichzeitig auch kommissarischer Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin.

2009 Aufstellung einer weiteren technischen Neuerung mit der SPECT/CT-Kamera (Single-Photon-Emission-Computed-Tomography kombiniert mit der Computertomographie).

Neugestaltung der Klinik

Seit dem 1. März 2009 ist Professor Dr. med. Winfried Brenner Direktor der neugeschaffenen standortübergreifenden Klinik für Nuklearmedizin an den Standorten Mitte und Virchow-Klinikum sowie Fachlicher Leiter im Bereich Nuklearmedizin der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an den Standorten Mitte, Virchow-Klinikum und Benjamin Franklin.

Die Ausstattung der Klinik umfaßt alle modernen Geräte der Nuklearmedizin. Es werden planare szintigraphische Untersuchungen einschließlich der Ganzkörperszintigraphie und des Schnittbildverfahrens SPECT angeboten. Neueste Hybridverfahren wie die SPECT/CT und PET/CT komplementieren das diagnostische Spektrum. Die Positronenemissionstomographie ist als Zentrum eingerichtet mit PET/CT, zwei Zyklotronen und spezieller Radiochemie/-pharmakologie. 1996 wurde erstmals ein PET/CT-Gerät an der Charité installiert, seit 2010 befindet sich ein PET/CT der neuesten Generation mit Time-of-Flight Technologie am Standort Virchow-Klinikum.